Railjet der Koralmbahn auf der Draubrücke

9 Monate Koralmbahn: Wie die neue Südachse den Immobilienmarkt bewegt – und warum Grafenstein zu den Gewinnern zählt

Kärnten & Steiermark - künftig eine Region

Seit Dezember 2025 rollen die Züge durch den Koralmtunnel. Mit der Eröffnung ging erstmals seit über 100 Jahren eine völlig neue Bahnstrecke in Österreich in Betrieb. Neun Monate später ist klar: Die Koralmbahn ist kein Zukunftsversprechen mehr, sondern gelebter Alltag – und sie verändert, wo und wie Menschen im Süden Österreichs wohnen wollen.


Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache

Die Nachfrage übertrifft die Erwartungen: Im ersten Halbjahr 2026 nutzten rund 7.000 Fahrgäste pro Tag die Koralmbahn, mittlerweile sind es laut aktuellen Angaben bereits rund 10.000. Die Wirkung reicht weit über den Bahnsteig hinaus. Ein halbes Jahr nach dem Start zeigte sich, dass Wirtschaft, Tourismus und Kultur in Kärnten und der Steiermark spürbar profitieren – in Graz steigt etwa die Zahl der Kärntner Theaterabonnenten, an den Kärntner Seen sorgen steirische Badegäste für mehr Umsatz.

Die Grundlage dafür: Die schnellste Fahrzeit zwischen Klagenfurt und Graz schrumpft von knapp drei Stunden auf 45 Minuten, und laut einer Studie von Joanneum Research entsteht dadurch ein neuer, international sichtbarer Ballungsraum mit signifikant positiven Effekten auf Wirtschaft und Bevölkerungsentwicklung.

Bahnnähe wird zum Werttreiber

Am Immobilienmarkt zeigt sich ein klares Muster: Lagen mit Bahnanschluss sind gefragt wie nie. Rund um St. Paul im Lavanttal haben sich die Baulandpreise laut Raiffeisen Immobilien Kärnten nahezu verdoppelt. In Regionen abseits der neuen Trasse stagnieren die Preise dagegen oder sinken sogar. Auch für den Großraum Klagenfurt gilt: Die Koralmbahn trifft auf ein moderates Preisniveau und bringt neue Nachfrage.

Die Botschaft ist eindeutig: Wer heute kauft, sollte auf Erreichbarkeit setzen.

Grafenstein: direkt an der neuen Südachse

Genau hier spielt Grafenstein seine Stärken aus. Die Marktgemeinde liegt nicht irgendwo in der Nähe der Koralmbahn – sie liegt mittendrin. Nahe Grafenstein überquert die Koralmbahn die Drau und führt über den modernisierten Bahnhof Grafenstein und die Haltestelle Klagenfurt Ebenthal nach Klagenfurt Hauptbahnhof. Die ÖBB zählen Grafenstein ausdrücklich zu den neuen Bahnstationen entlang der Strecke.

Das bedeutet für Bewohnerinnen und Bewohner: Klagenfurt in wenigen Minuten, Graz in gut einer Stunde, dazu schnelle Verbindungen ins Lavanttal und weiter Richtung Wien – ohne Stau, ohne Parkplatzsuche. Gleichzeitig bleibt, was Grafenstein ausmacht: ländliche Ruhe, Grün vor der Haustür und ein Preisniveau, das deutlich unter jenem der Landeshauptstadt liegt.

Wohnquartier Kaiserallee: Wohnen dort, wo die Zukunft hält

Mit dem Wohnquartier Kaiserallee entwickelt LIVIN in Grafenstein ein neues Stadtteilgefühl im Grünen – mit Einfamilien-, Doppel- und Reihenhäusern sowie Wohnungen für Familien, Paare und Pendler. Die erste Baustufe ist bereits Realität, weitere Bauabschnitte folgen.

Die Kaiserallee vereint das Beste aus zwei Welten:

  • Anbindung auf Top-Niveau: Der Bahnhof Grafenstein macht das Quartier zur idealen Adresse für alle, die in Klagenfurt oder Graz arbeiten und trotzdem ruhig wohnen wollen. [Gehminuten/Fahrminuten zum Bahnhof bitte ergänzen]
  • Wertstabilität mit Perspektive: Bahnnahe Lagen profitieren nachweislich von der neuen Erreichbarkeit – ein starkes Argument für Eigennutzer wie Anleger.
  • Lebensqualität statt Stadtstress: Eigengärten, großzügige Freiflächen und eine gewachsene Gemeinde mit Infrastruktur vor Ort.

Fazit: Jetzt ist der richtige Zeitpunkt

Neun Monate Koralmbahn zeigen: Der Süden Österreichs wächst zusammen, und die Gemeinden entlang der Strecke gewinnen an Bedeutung. Grafenstein gehört zu den Orten, die davon unmittelbar profitieren – und das Wohnquartier Kaiserallee bietet die Chance, sich frühzeitig einen Platz in dieser Entwicklung zu sichern.

Interesse geweckt? Kontaktieren Sie uns für eine persönliche Beratung oder vereinbaren Sie einen Besichtigungstermin im Wohnquartier Kaiserallee. Kontakt

Ende der KIM-Verordnung – Aufbruchstimmung in der österreichischen Bauwirtschaft

Ende der KIM-Verordnung – Aufbruchstimmung in der österreichischen Bauwirtschaft

Unsere Meinung

Ende der KIM-Verordnung – Aufbruchstimmung in der österreichischen Bauwirtschaft

Mit 1. April 2025 wurde in Österreich die umstrittene Kreditinstitute-Immobilienfinanzierungsmaßnahmen-Verordnung (KIM-V) ausgesetzt – eine Maßnahme, die von vielen Marktteilnehmern sehnlichst erwartet wurde. Die Verordnung, die ursprünglich zur Stabilisierung des Finanzsystems eingeführt wurde, hatte über fast drei Jahre hinweg strenge Vorgaben bei der Immobilienfinanzierung festgelegt. Ihr Wegfall könnte nun dringend benötigte Impulse für die heimische Bauwirtschaft setzen.

Was war die KIM-Verordnung?

Die KIM-V legte seit Mitte 2022 klare Grenzen für die Vergabe von Wohnbaukrediten fest – unter anderem durch eine Obergrenze für die Beleihung (LTV), den Schuldendienst (DSTI) und eine maximale Kreditlaufzeit. Das Ziel: Haushalte vor Überschuldung zu schützen und systemische Risiken für Banken zu minimieren.

Doch die strikten Regelungen führten vielerorts zu einem drastischen Rückgang bei der Kreditvergabe – insbesondere für junge Familien, Alleinverdiener:innen oder Menschen ohne großes Eigenkapital. Gleichzeitig kühlte sich der Immobilienmarkt spürbar ab. Die Bauwirtschaft – ein zentraler Konjunkturmotor – geriet zunehmend unter Druck.

Der Neustart: Was sich nun ändern könnte

Mit dem Ende der KIM-V eröffnen sich nun neue Chancen für den Bau- und Immobiliensektor:

  • Erleichterter Zugang zu Wohnbaukrediten: Banken können wieder flexibler auf individuelle Lebensrealitäten eingehen. Besonders Erstkäufer:innen könnten von gelockerten Anforderungen profitieren.

  • Belebung der Bauprojekte: Projektentwickler:innen, die wegen der geringen Nachfrage geplante Bauvorhaben zurückgestellt haben, erhalten neuen Anreiz zur Umsetzung. Das schafft Arbeitsplätze und kurbelt die lokale Wirtschaft an.

  • Wiederbelebung des Wohnungsmarkts: Der zuletzt stagnierende Markt könnte wieder in Bewegung geraten. Mehr Nachfrage belebt auch die Preisentwicklung – ein wichtiger Faktor für Investoren.

  • Impuls für leistbares Wohnen: Mehr Bewegung im Markt kann auch den Druck auf leistbares Wohnen mindern – vorausgesetzt, Förderinstrumente und soziale Bauprojekte werden gezielt unterstützt.

Ein Befreiungsschlag – aber mit Verantwortung

Trotz aller Euphorie sollte die Entwicklung nicht unreguliert verlaufen. Die Kreditvergabe muss weiterhin solide und verantwortungsvoll gestaltet sein – nicht zuletzt, um eine Wiederholung vergangener Überhitzungen zu verhindern. Auch seitens der Politik wird es entscheidend sein, flankierende Maßnahmen zu setzen – etwa durch gezielte Wohnbauförderung, vereinfachte Genehmigungsverfahren und Anreize für nachhaltiges Bauen.

Fazit

Das Ende der KIM-Verordnung könnte der Startschuss für einen dringend benötigten Aufschwung in der österreichischen Bauwirtschaft sein. Es liegt nun an den Banken, Bauträgern und politischen Entscheidungsträger:innen, diesen Spielraum verantwortungsvoll zu nutzen – für eine gesunde, dynamische und sozial verträgliche Entwicklung des Wohnmarkts.

Nachhaltigkeit im Holzbau

Nachhaltigkeit im Holzbau

Zum Wohle unserer Umwelt - Nachhaltiges Bauen auf dem Vormarsch

Nachhaltigkeit im Holzbau

Waldbrände, Dürre, Hochwasser…noch nie wurden uns die verheerenden Folgen des Klimawandels so extrem vor Augen geführt, wie in den vergangenen Jahren. Dadurch sind Themen wie ökologische, soziale und wirtschaftliche Nachhaltigkeit in den Fokus aller gesellschaftlichen Diskurse gerückt. Kein Bereich unseres täglichen Lebens bleibt davon verschont.

Demnach wird auch das Thema „ökologisches Bauen“ – das heißt den Verbrauch von Ressourcen und Energie im Rahmen eines Bauvorhabens möglichst gering zu halten – immer wichtiger.

Neben Kriterien, wie der Ausrichtung des Hauses, einer guten Wärmedämmung und der Art zu heizen, kommt vor allem den verwendeten Baustoffen und Materialien eine zentrale Rolle zu. Da diese oftmals signifikante Auswirkungen auf die Umwelt haben, ist es in den vergangenen Jahren zu einem Umdenken, hin zu mehr ökologischer Verantwortung und gesteigertem Umweltbewusstsein gekommen. Eine Schlüsselstellung nimmt hier der Rohstoff Holz ein. Es gibt keinen Werkstoff, der nachhaltiger als Holz wäre und das aus vielerlei Gründen:

  • Holz wächst natürlich nach
  • Selbst nachdem es gefällt wurde, speichert es das klimaschädliche Kohlenstoffdioxid (CO2)
  • Es ist umweltfreundlicher zu entsorgen als Stahl oder Beton
  • Es lässt sich im Sinne einer Kreislaufwirtschaft sortenrein trennen und weiterverwenden
  • Die Luftqualität in Holzgebäuden ist besser; Holzkonstruktionen riechen frisch & tragen zu einem warmen Wohngefühl bei

Wurde der Werkstoff früher noch hauptsächlich in ländlichen Regionen und bei Ein- bzw. Zweifamilienhäusern verwendet, so kommt es mittlerweile auch im Bereich städtischer Gewerbeimmobilien und öffentlicher Einrichtungen (wie z.B. Schulen) immer häufiger zum Einsatz. Eigens gegründete Auszeichnungen, wie der Kärntner Holzbaupreis und spezielle Förderungen sollen Unternehmen dazu ermutigen. Aufgrund der zunehmenden Bedeutung von Nachhaltigkeitskriterien bei Kapitalanlagen ist auch in der Finanzbranche die Nachfrage nach so genannten „Green Buildings“ groß. Betrachten wir hier den regionalen Markt wären die neuen Filialen der Kärntner Sparkasse ein gutes Beispiel für nachhaltiges Bauen mit dem Wunderwerkstoff Holz. Wir haben nur diese eine Erde. Setzen wir alles daran, um sie bestmöglich zu schützen!